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Was wir brauchen

20.05.2026

Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten.
Vermeintliche Sicherheiten, auf die wir uns Jahre und Jahrzehnte gestützt haben, sind zerbrochen.
Koordinaten, an denen wir uns zum Teil über Generationen orientiert haben, verschieben sich – geopolitisch und wirtschaftlich.
Viele Menschen haben Angst.
Angst vor Krieg. Vor sozialem Abstieg. Vor der Zukunft.

Da helfen keine Medikamente.
Auch Rüstungskonzerne nicht.

Was wir im Moment vor allem brauchen, ist etwas anderes.
Wir brauchen Mut, Zuversicht und Vertrauen.
Aber Mut, Zuversicht und Vertrauen lassen sich nicht verordnen, kann man nicht kaufen.
Mut, Zuversicht und Vertrauen können wir wohl entwickeln, wenn wir aus dem richtigen Geist leben.
Gottes Geist ist der richtige Geist.
Ein Geist, der aufbaut. Der motiviert und orientiert.
Ein Geist, der nur darauf wartet, dass wir uns einschalten.

Pfingsten.
Schalten wir uns ein in den Heiligen Geist.
Nehmen wir Gottes Energie in Anspruch.
Und wir werden gewinnen, was Kühlschrank und Internet uns nicht geben können:
Mut, Zuversicht und Vertrauen.

Weihbischof Karl Borsch, Aachen

Bild: Tomasz auf pexels.com

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