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Hinterm Horizont geht’s weiter

Hinterm Horizont geht’s weiter

Warum sich der Blick auf die große, weite Welt lohnt

von Elmar Busse

In der spannenden Filmtrilogie „Herr der Ringe“ endet der letzte Film mit dem Abschied des Helden Frodo von seinen lieben Freunden im Auenland. Sam hat eine Familie gegründet und freut sich über seinen Nachwuchs. Für Frodo ist das Auenland zu klein. Er besteigt mit dem Zauberer Gandalf und den Elben ein Schiff und segelt ab in die Ferne.

In den Herzen vieler Jugendlicher lodert das Fernweh. Über „work and travel“, über Aupair-Agenturen oder andere Büros planen sie längere Auslandsaufenthalte. Auch die EU fördert über das Erasmus-Programm Semester im Ausland, inzwischen gibt es auch Angebote für Lehrlinge. Fremdsprachenlernen ist das Gebot der Stunde.

Das ist mehr die individuelle und die mythologische Sicht. Wirtschaftlich, politisch und kulturell sprechen wir von Globalisierung.

Die Entwicklung hin zum globalen Dorf

Der Begriff der Globalisierung entstand bereits um 1944, doch erst der ehemalige Professor der Harvard Business School, Theodore Levitt, prägte den Begriff im heutigen Sinn. Sein Artikel »The Globalization of Markets« machte den Begriff populär. Die Globalisierung bringt eine Verflechtung der Weltmärkte mit sich, durch die es auch zu weltweiter Arbeitsteilung und Konkurrenz kommt. Dadurch geht die Bedeutung der nationalen Märkte immer weiter zurück. Die Einführung des Containers steigerte die Arbeitsproduktivität im Transportwesen enorm. Der wichtigste und bekannteste Containertyp ist der 40-Fuß-Container für die Handelsschifffahrt mit den Maßen 12,192 m × 2,438 m × 2,591 m (L×B×H). Von diesem Containertyp nach ISO 668 (freight container) sind über 15 Millionen im Verkehr. Der Fracht- oder Schiffscontainer wurde im Jahr 1956 von dem Reeder Malcolm McLean an der US-Ostküste für den Güterverkehr eingeführt. 

Das Internet ermöglichte es, in Echtzeit Nachrichten, Verträge und andere Informationen weltweit zu übermitteln. Die Satellitennavigation (am bekannstesten und verbreitesten ist das amerikanische GPS-System) ermöglicht auch die Ortung von Schiffen und Lkw. Die Welt ist zum ‚global village‘ geworden. Die Tourismusbranche erholt sich langsam nach der Corona-Delle und spült Devisen in landschaftlich reizvolle, aber industriell oft unterentwickelte Regionen.

Elmar Busse

Schönstatt-Pater / seit 2015 Hausgeistlicher bei den Armen Dienstmägden Jesu Christi (ADJC) in Dernbach, von 1992 bis 2015 Ehe- und Familienseelsorger.

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Beitragsfoto: © Travel mania · stock.adobe.com

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