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Notwendigkeiten erkennen und handeln

Notwendigkeiten erkennen und handeln

Was die Umweltbewegung und Schönstatt womöglich verbindet

von Michael Olbrich

August 2018: Die Umwelt-Bewegung FridaysForFuture formiert sich, nachdem die 15 Jahre alte Greta Thunberg jede Woche vor dem Schwedischen Parlament gegen die fehlenden Maßnahmen und den mangelnden Einsatz ihrer Regierung gegen die drohende Umweltkatastrophe protestierte. 

Ziel dieser Bewegung ist es, Menschen, vor allem aber politische Entscheidungsträger zum Handeln zu bewegen.

Warum erlebt diese Bewegung gerade bei jungen Menschen einen so hohen Zulauf? Was wohnt dieser Bewegung inne, dass sie so erfolgreich gemacht hat?

Anfänge der Umweltbewegung

Die Umweltbewegung als solche existiert nicht erst seit Greta Thunberg, sondern hat ihre Anfänge in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Das Thema Umweltschutz war allerdings schon mit Beginn der Industrialisierung ein öffentliches Thema. Das heißt, mit Beginn der Industrialisierung begann auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Umweltschutz. Die Deutsche Umweltbewegung ist konkret aus der Anti-Atomkraft-Bewegung der 1970er Jahre hervorgegangen und hat sich von den Erfahrungen der Aktivisten und Demonstranten dieser Bewegung ihre Organisationsstruktur und verschiedene Demonstrationsstrategien abgeschaut. 

Schauen wir uns die Forderungen der Umweltbewegung vor über 30 Jahren an, müssen wir leider feststellen, dass ihre Forderungen von damals annähernd die gleichen sind wie heute. Man könnte also zum einen identifizieren, dass sich kaum etwas zugunsten der Umwelt verändert hat und zum andern, dass die Umweltbewegung trotz ihrer starken Bemühungen relativ erfolglos blieb. …

Michael Olbrich

ist staatl. gepr. Elektrotechniker und studiert zur Zeit Erneuerbare Energien und Energiemanagement in Aschaffenburg. Er engagiert sich in der SMJ der Diözese Würzburg und in der Initiative SchoenstattForFuture.

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