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Plädoyer für Platon

Über Gerechtigkeit, Würde und Anstand

von Joachim Söder

Mit dem Begriff „Gerechtigkeit“ verbinden wir zwei ganz unterschiedliche Grundvorstellungen: Als gerecht gilt einerseits, (A) was dem Einzelnen individuell angemessen ist, andererseits, (B) was allen unter dem Gesichtspunkt der Gleichheit zusteht. Dass eine ausgehungerte Person mehr Essen bekommen soll als eine satte, leuchtet ein; dass ein Schwerkranker die bestmögliche medizinische Versorgung beanspruchen darf, ebenso (Vorstellung A). Für gerecht halten wir es allerdings auch, dass beim Kindergeburtstag alle gleich viele Smarties erhalten oder dass ich mich an der Kasse nicht vordrängle, denn ich bin Gleicher unter Gleichen (Vorstellung B).   …

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Foto: © RioPatuca Images · fotolia.de

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