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Zwischen Tradition und Wandel

Zwischen Tradition und Wandel – eine Gesellschaft auf der Suche nach Identität

Soziologische Perspektiven zur „schöpferischen Treue“

von Georg Zimmerer

„Deutschland wird Deutschland bleiben!“, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel im vergangenen September in kämpferischem Ton gesagt. Offensichtlich gibt es daran Zweifel. Dies hängt mit einer zweifachen Verunsicherung zusammen. Erstens geht es um die Frage: Können wir uns angesichts des raschen Wandels – vor allem auch durch die starke Zuwanderung – in unserer Identität, mit allem, was uns lieb ist, behaupten? Und zweitens: Wer sind wir überhaupt? Also was ist unsere Identität?

Identität und Wandel bedingen sich gegenseitig

Jeder Organismus – jedes biologische, psychische oder gesellschaftliche System – steht vor der Aufgabe, sein Überleben zu sichern, indem er in einen lebendigen Austausch mit der Umwelt tritt. Dabei muss er sinnvolle Unterscheidungen und auch Scheidungen vornehmen, damit er die für ihn lebensnotwendigen Elemente integrieren kann: Eine Pflanze zieht Nährstoffe aus Luft und Boden, ein Menschen begegnet anderen Menschen und wird z.B. durch neue Ideen inspiriert. Handel und auch ideeller Austausch von Gesellschaften haben diese zu allen Zeiten mehr florieren lassen als Gesellschaften, die sich abgeschottet haben. …

Georg Zimmerer

Dipl.-Soziologe, Dipl.-Theologe, freiberuflicher Berater und Coach bei „Zimmerer & Zimmerer – Soul tot Business“, pädagogischer Mitarbeiter für „Unbegleitete minderjährige Ausländer“ Karlsruhe.

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